Mobile Gasfackeln DN 25 & DN 50Restgas sicher abfackeln und nachweisen
Robuste Abfackelgeräte aus Edelstahl für Erdgas, Biogas, Propan, Stadtgas und Wasserstoff — die DN 50 bis 16 bar. DBI-geprüft mit über 99 % Ausbrand nach Artikel 17 der EU-Methanverordnung. Kaufen, mieten oder von uns abfackeln lassen.
Artikel 17 der Verordnung stellt zwei Anforderungen an Gasfackeln. Für alle Geräte — auch für vorhandene — lief die Frist am 5. Februar 2026 ab. Die Gasfackeln DN 25 und DN 50 erfüllen beide Anforderungen, nachgewiesen durch das DBI Freiberg.
01
Mindestens 99 % Zerstörungs- und Abscheidegrad
Die Verordnung lässt höchstens 1 % Restmethan im Abgas zu. Das DBI — Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg, unabhängige Unternehmensgruppe des DVGW — hat beide Baugrößen nach EU-Methanverordnung 2024/1787, VDI 2105 (10/22) und TA-Luft (08/2021) geprüft. Beide Geräte tragen das DBI-Prüfzeichen.
02
Selbstzünder oder Dauerzündbrenner
Beide Gasfackeln arbeiten mit einer stehenden Propan-Pilotflamme, die während des gesamten Abfackelvorgangs durchbrennt. Genau darum verlangt die Verordnung das: Austretendes Gas wird jederzeit wieder entzündet, auch wenn die Hauptflamme kurz abreißt. Eine 6-kg-Propanflasche reicht erfahrungsgemäß für 48 bis 72 Stunden Dauerbetrieb.
03
Und die Dokumentationspflicht?
Abgefackelte Mengen müssen erfasst und nachweisfähig dokumentiert werden. Der Volumen-Messkoffer protokolliert Volumenstrom und Menge parallel zum Abfackelvorgang als PDF — für Behörde, QM und Audit.
Was das DBI gemessen hat
DBI-Prüfbericht Nr. 81-8108-2024 vom 19.12.2024. Grenzwert der EU-Methanverordnung: höchstens 1 % Restmethan im Abgas.
Merkmal
Höchster gemessener Restmethanwert
Ausbrand
Gasfackel DN 25
0,16 %
mindestens 99,8 %
Gasfackel DN 50
0,57 %
mindestens 99,4 %
Bei der DN 25 war ab 0,5 bar Fließdruck kein Restmethan mehr nachweisbar. Bei der DN 50 wurde der höchste Wert bei Volumenströmen bis 1.800 m³/h gemessen.
Und im Wasserstoffbetrieb?Das DBI hat die DN 25 im Januar 2025 zusätzlich mit reinem Wasserstoff (99,9 %) geprüft. Bei 100 bis 360 m³/h und 0,10 bis 0,40 bar Fließdruck lag der unverbrannte Rest-Wasserstoff zwischen 13 und 0,5 ppm — das DBI bescheinigt einen vollständigen Ausbrand bis 0,4 bar und 360 m³/h. Im Wasserstoffbetrieb entstehen laut Prüfbericht deutlich höhere NOx-Werte als bei Erdgas; für den kurzzeitigen Fackelbetrieb sind diese nicht grenzwertgeregelt.
Was Artikel 17 außerdem vom Betreiber verlangt
Die beiden Anforderungen oben betreffen das Gerät. Zwei weitere richten sich an Sie als Betreiber. Wir geben sie hier nach unserem Kenntnisstand wieder — die Bewertung für Ihre Anlage liegt bei Ihnen.
Flammenwächter bei Dauerzündbrenner
„Werden Selbstzünder oder Dauerzündbrenner verwendet, so müssen die Betreiber Flammenwächter zur kontinuierlichen Überwachung der Hauptflamme oder der Pilotflamme verwenden, um sicherzustellen, dass kein Gas unverbrannt abgelassen wird."Artikel 17 Absatz 4
Unsere Geräte arbeiten mit Dauerzündbrenner. Die optische Flammenüberwachung übernimmt genau diese Aufgabe — sie ist in den Ausführungen PREMIUM PRO PLUS (DN 25) und PREMIUM-PRO+ (DN 50) enthalten. Wir empfehlen sie; ob sie für Ihren Einsatz erforderlich ist, entscheiden Sie.
Inspektion vor jedem Einsatz
„Wenn die Gasfackeln oder andere Verbrennungsvorrichtungen nicht regelmäßig eingesetzt werden, müssen die Betreiber sie vor jeder Verwendung inspizieren."Artikel 17 Absatz 3
Regelmäßig genutzte Fackeln sind alle 15 Tage zu inspizieren. Mobile Geräte kommen meist unregelmäßig zum Einsatz — dann gilt die Prüfung vor jeder Verwendung. Festgestellte Unregelmäßigkeiten sind binnen sechs Stunden zu beheben. Wir weisen Ihr Team darin ein.
Diese Angaben geben den Verordnungstext wieder und sind keine Rechtsberatung. Wie Artikel 17 auf Ihre Anlage anzuwenden ist, beurteilen Sie oder Ihr Fachplaner.
Sie sind nicht sicher, ob Ihr vorhandenes Gerät den Nachweis erbringt? Rufen Sie an — wir gehen die Anforderungen mit Ihnen durch.
02Das Gerät
Produktübersicht
Welche Gasfackel passt zu Ihrer Leitung?
Zwei Baugrößen Gasfackeln plus aufeinander abgestimmte Systemkomponenten — vom Hausanschluss bis zur 100-bar-Pipeline. Alle Geräte aus Edelstahl, multigas-fähig und in mehreren Ausführungen lieferbar.
Gasfackeln
DN 25 · 1"
Gasfackel DN 25
Der mobile Allrounder für Verteilnetz und Hausanschlüsse — kompakt, schnell aufgebaut.
~700 m³/hbei 5 bar Fließdruck
5 mbar – 5 barDruckbereich
GRS25IBEDA · DVGW-zertifiziert
Edelstahl 1.4301 · Piezo-Propanbrenner
4 Ausführungen — ECO (Messing) bis PREMIUM PRO PLUS mit Venturidüse VENKRO 25 und Flammüberwachung
Quer im Rohr sitzt ein Staukörper. Dahinter lösen sich abwechselnd links und rechts Wirbel ab — eine regelmäßige Doppelreihe, benannt nach dem Physiker Theodore von Kármán. Wie oft sich ein Wirbel ablöst, hängt über einen weiten Bereich allein von der Strömungsgeschwindigkeit ab: doppelte Geschwindigkeit, doppelte Frequenz.
Strömung
Staukörper
0,3 m/s30 m/s
6,0 m/s·× 20Wirbel je Sekunde gegenüber 0,3 m/s
Achten Sie beim Ziehen darauf: Die Wirbel rücken nicht enger zusammen. Ihr Abstand ist durch die Breite des Staukörpers festgelegt, nicht durch die Geschwindigkeit — sie ziehen nur schneller vorbei. Genau deshalb kommen je Sekunde mehr davon am Sensor an.
Schema, nicht maßstäblich. Hinter dem Staukörper lösen sich die Wirbel abwechselnd von beiden Seiten ab; die beiden Reihen drehen gegensinnig und sind um eine halbe Teilung versetzt. Die Ablösefrequenz f folgt f = Sr · v / d aus der Strömungsgeschwindigkeit v und der Breite des Staukörpers d — die Strouhal-Zahl Sr bleibt über einen weiten Bereich nahezu konstant. Genau daher: doppelte Geschwindigkeit, doppelte Frequenz.
Ganz einfach
Halten Sie einen Stab in einen Bach. Dahinter bilden sich Wirbel — mal links, mal rechts, immer im Wechsel. Fließt das Wasser schneller, folgen die Wirbel schneller aufeinander. Genau das passiert im Messkoffer, nur mit Gas: Im Rohr sitzt ein Staukörper, dahinter zählt das Gerät die Wirbel. Aus der Zahl der Wirbel je Sekunde ergibt sich die Geschwindigkeit, aus Geschwindigkeit mal Rohrquerschnitt die Menge. Dasselbe Phänomen lässt eine Fahne im Wind flattern und eine Freileitung im Sturm singen.
Der Regler läuft über den Messbereich des Geräts: 0,3 bis 30 m/s in der Messstrecke. Die Zahlen sind maßstäblich. Die Bewegung im Bild ist gestaucht — über den ganzen Bereich ändert sich die Frequenz um das Hundertfache, und das wäre am oberen Ende nicht mehr zu verfolgen.
Der Messkoffer zählt diese Ablösungen. Weil nur ihre Frequenz zählt und nicht die Wucht der Strömung, spielt die Dichte des Gases keine Rolle. Beim Abfackeln ist das der entscheidende Punkt: Erdgas, Biogas, Propan und Wasserstoff unterscheiden sich in der Dichte um ein Vielfaches — ein dichteabhängiges Verfahren müsste für jede Gasart neu abgeglichen werden.
Die Gasart geben Sie vor — nicht das Gerät.Fuer die Umrechnung auf Normkubikmeter hinterlegen Sie im Gerät, welches Gas Sie abfackeln. Prüfen kann es das nicht: Es zählt Wirbel, nicht Zusammensetzung. Was eingetragen ist, nimmt es als gegeben. Falsche Gasart bedeutet falscher Normwert — und der steht anschließend im Protokoll für die Behörde.
Alle Preise netto zzgl. 19 % USt. · Stand 07/2026 · Verbindliche Preise aller Ausführungen im Shop
Sie kaufen nicht nur ein Gerät.Wir konfigurieren es nach Ihrem Einsatz. Wir warten es, reparieren es und übernehmen die jährliche Armaturenprüfung — in unserer Werkstatt in Leipzig. Am Telefon sitzt jemand, der selbst abfackelt. Und wenn es eilt, steht ein Mietgerät in einer Stunde abholbereit. Wer nur auf die Anschaffung schaut, findet günstiger. Wer will, dass das Gerät funktioniert, wenn er davorsteht, ist hier richtig.
Herausragende Merkmale
Was unsere Abfackeltechnik technisch auszeichnet
Maximaler Fließdruck
DN 50 bis 16 bar, DN 25 bis 5 bar. Der Fließdruck ist der Druck, der beim Abfackeln tatsächlich am Gerät anliegt — je höher, desto größer der mögliche Gasdurchsatz.
Fließdruck = der Druck im strömenden Gas direkt am Gerät (nicht der Ruhedruck).
Auf der Baustelle
Zu sehen: oberes Steigrohr mit Flammüberwachung und aufgesetztem Diffusor-Verlängerungsrohr (DN 50, +1.800 mm, Edelstahl V2A). Bei hohem Fließdruck schiebt die Verlängerung den Flammenaustritt weiter nach oben — die Wärmestrahlung wandert in die Höhe und die Strahlungswärme am Boden sinkt spürbar. Mit drei Ösen abspannbar, Einsatz ab 1 bar Leitungsdruck.
Venturidüse – leer bis in den ppm-Bereich
Die Venturidüse — VENKRO 25 für die DN 25, VENKRO 50 für die DN 50, beide zum Patent angemeldet (Patent Pending) — saugt das Restgas aktiv aus der Leitung, bis in den ppm-Bereich und damit weit unter 50 % UEG. Ein separates Spülen mit Stickstoff kann dadurch entfallen: keine Flaschen bestellen, transportieren, anschließen und zurückgeben.
Venturidüse = eine Engstelle, die strömungsbedingt Unterdruck erzeugt und Restgas ansaugt — ohne Pumpe.
Auf der Baustelle
Zu sehen: die Venturi-Düse mit Druckluft-Anschluss. So saugen Sie die Leitung aus — ölfreie Druckluft erzeugt in der Düse einen Unterdruck und zieht das Restgas aus der Leitung. Nur ölfreie Baustellenkompressoren mit 8–16 bar und mind. 1,6 m³/min verwenden. Am gegenüberliegenden Leitungsende eine Entlüftung öffnen. Erlischt die Primärflamme: Druckluft schließen, Gaskonzentration messen — erst unter 50 % UEG abschalten.
Optische Flammenüberwachung
Optional für beide Geräte — die optische Überwachung kontrolliert die Flamme zuverlässig, auch bei schwer sichtbaren Gasen wie Wasserstoff.
Optische Flammüberwachung = ein Sensor erkennt per Licht/UV, ob die Flamme brennt.
Auf der Baustelle
Zu sehen: das Display der optischen Flammüberwachung. Hauptschalter mittig drücken — rote LED = Akku ok, keine Flamme erkannt (auch bei Methan und Wasserstoff), grüne LED = Flamme brennt. Der LiFePO4-Akku hält rund 120 Stunden Dauerbetrieb; spätestens nach 20 Tagen Stillstand nachladen.
In 2 Minuten einsatzbereit
Schneller Aufbau — in rund zwei Minuten ist das Gerät betriebsbereit. Das nötige Werkzeug ist im Koffer enthalten, ideal für wechselnde Einsatzorte.
Service aus einer Hand
Beratung, Wartung und Service direkt von AB Industrie — kurze Wege, schnell erreichbar und zuverlässig.
Einweisungen & Schulungen
Wir weisen Ihr Team ein und schulen den sicheren Umgang mit der Abfackeltechnik — praxisnah und auf Wunsch vor Ort.
Technische Daten
DN 25 oder DN 50 — direkt vergleichen
Auswahlhelfer
Welche Ausführung brauche ich?
Fünf Angaben genügen. Sie bekommen die passende Ausführung mit Artikelnummer und das Zubehör dazu — und können alles zusammen anfragen.
Das klären wir kurz am TelefonRuhedruck und Fließdruck sind zwei verschiedene Dinge — für die Gerätewahl zählt der Fließdruck am Gerät. Nennen Sie uns Einsatz und Leitung, dann sagen wir Ihnen, was passt.Ich weiß den Leitungsdruck nicht sicher und hätte dazu gern eine Einschätzung.Bis rund 700 m³/h bei 5 bar Fließdruck reicht die DN 25.Über rund 700 m³/h ist die DN 50 die richtige Baugröße.Über 5 bar Leitungsdruck kommt nur die DN 50 in Frage. Sonst bräuchten Sie eine vorgeschaltete Druckreduzierung — ein zweites Gerät, das transportiert, aufgebaut und in die Gefährdungsbeurteilung aufgenommen werden muss.Über 16 bar kommt die mobile Druckreduzierstation davor: Sie bringt bis 100 barg auf einen sicheren Abfackeldruck, mit ATEX-zertifizierten Armaturen.Die Venturidüse saugt das Restgas aktiv aus der Leitung — ein separates Spülen mit Stickstoff kann dadurch entfallen.Die optische Flammenüberwachung erkennt die Flamme auch dort, wo sie mit bloßem Auge kaum zu sehen ist. Ob sie für Ihren Einsatz erforderlich ist, beurteilen Sie oder Ihr Fachplaner.Bei der DN 25 gibt es die Flammüberwachung nur zusammen mit der Venturidüse — deshalb PREMIUM PRO PLUS.Wenn es nicht Edelstahl sein muss: Die Ausführung ECO hat die IBEDA-Sicherheitsarmatur aus Messing, Artikelnummer 960800-001.Bei Ihrem Druck genügte auch die 5-bar-Ausführung. Wir empfehlen trotzdem die 16-bar-Variante: Der Aufpreis beträgt 175 €, und bei der nächsten Leitung über 5 bar sind Sie nicht ausgebremst.Den Preis der Druckreduzierstation nennen wir Ihnen auf Anfrage — sie wird passend zu Ihrem Eingangsdruck konfiguriert.Die Menge haben Sie offengelassen. Falls Sie regelmäßig über 700 m³/h abfackeln, sagen Sie es dazu — dann prüfen wir die Baugröße noch einmal.Ich interessiere mich für die {geraet} in der Ausführung {variante}, Artikelnummer {nummer}. Ausgewählt über den Auswahlhelfer auf torching.de.VenturidüseOptische FlammenüberwachungVolumen-MesskofferMobile DruckreduzierstationDiffusor-Verlängerung DN 50Beschwerungsplatten, 3er-SetEntgasungsschlauch DN 19Entgasungsschlauch DN 50Wasserstoffschlauch — nicht von unsSaugt das Restgas aktiv aus der Leitung.Erkennt die Flamme auch dort, wo sie kaum zu sehen ist.Misst und protokolliert die Menge als PDF.Bringt bis 100 barg auf einen sicheren Abfackeldruck. Preis auf Anfrage.Nur für die Gasfackel DN 50. Erhöht den Flammenaustritt um 1.800 mm, Einsatz ab 1 bar Leitungsdruck.Sichern das Stativ auf hartem oder unebenem Untergrund.GWPB 19 × 4,5 mm, PN 20, ISO 3821 — Länge frei wählbar.50 × 8,5 mm, EN 1762:2018 · CE — Länge frei wählbar.Für Wasserstoff führen wir keine Schläuche. Wir verweisen auf die Firma Mordhorst.Den passenden Schlauch stimmen wir mit Ihnen ab.Die Diffusor-Verlängerung gibt es nur für die DN 50.Abgefackelte Mengen sind nach Artikel 16 der EU-Methanverordnung zu melden. Ohne Messkoffer brauchen Sie dafuer eine andere Lösung.Den Untergrund haben Sie offengelassen. Auf Asphalt oder Beton halten die Erdspieße nicht — dann gehören die Beschwerungsplatten dazu.Das GerätDN 25 bis rund 700 m³/h, DN 50 darüber.Bis 5 bar kommen beide Baugrößen in Frage — die Grenze liegt bei rund 700 m³/h Abfackelmenge. Nennen Sie uns die Menge, dann legen wir die Baugröße fest.Ich interessiere mich für eine mobile Gasfackel. Der Leitungsdruck liegt bis 5 bar, die Abfackelmenge kenne ich noch nicht — die Baugröße würde ich mit Ihnen klären. Ausgewählt über den Auswahlhelfer auf torching.de.EntgasungsschlauchBis rund 700 m³/h genügte die DN 25 — die Diffusor-Verlängerung gibt es aber nur für die DN 50. Deshalb stehen beide hier: ohne Verlängerung die DN 25, mit Verlängerung die DN 50.Passt zur Gasfackel DN 25.Passt zur Gasfackel DN 50.Ich interessiere mich für eine mobile Gasfackel. Der Leitungsdruck liegt bis 5 bar, die Abfackelmenge bei rund 700 m³/h. Ich brauche die Diffusor-Verlängerung, und die gibt es nur für die DN 50 — deshalb stehen hier beide Baugrößen. Welche es wird, würde ich mit Ihnen klären. Ausgewählt über den Auswahlhelfer auf torching.de.Nicht für Wasserstoff geeignet.Wir sind von gewachsenem Boden ausgegangen — dafür liegen Erdspieße bei. Auf Asphalt oder Beton gehören die Beschwerungsplatten dazu.· Mo–Fr ab 8 UhrGasfackel DN 25Gasfackel DN 50Beratung / SonstigesDazu im Paket
Eine Vorauswahl, keine verbindliche Auslegung. Maßgeblich ist der Fließdruck am Gerät — bei Unsicherheit rufen Sie an.
Alle Durchflusswerte gelten ausschließlich bei Fließdruck am Abfackelgerät.
Merkmal
Gasfackel DN 25
Gasfackel DN 50
Nennweite
DN 25 (1")
DN 50 (2")
Durchfluss bei 5 bar
~700 m³/h
~2.000 m³/h
Druckbereich
5 mbar – 5 bar
5 mbar – 16 bar
Flammenrückschlagsicherung
bis 1,5 bar H₂ · 5 bar Methan/Biogas/Propan
konstruktiv nicht erforderlich
Gasrücktrittsicherung
bis 5 bar
bis 16 bar
Sicherheitsarmatur
GRS25 (IBEDA) · DVGW
GRV50 (IBEDA) · DVGW
Zündung
Piezo-Propanbrenner
Piezo-Propanbrenner
Flammenüberwachung
optional optisch
optional optisch
Gasarten
Erdgas · Biogas · Propan · Stadtgas · H₂
Erdgas · Biogas · Propan · Stadtgas · H₂
Anschlussschlauch · Norm
ISO 3821 (EN 559)
EN 1762:2018 · CE
Temperaturbereich
−20 °C … +70 °C
−20 °C … +70 °C
Werkstoff
Edelstahl 1.4301, glasperlengestrahlt
Edelstahl 1.4301, glasperlengestrahlt
Gesamthöhe
2.140 / 2.230 mm
2.145 / 2.240 mm
Gewicht (Gerät + Trolley)
15 + 15 kg
38 + 27 kg
Transport-Trolley (L × B × H)
1.190 × 492 × 222 mm
1.458 × 469 × 285 mm
Vorfilter
0,1 mm · am Hauptrohr
0,1 mm · im Schlauchanschluss
Typischer Einsatz
Verteilnetz, Hausanschlüsse, kleine Tanks
Transport-/Hochdruckleitungen, Pipelinebau
Faustregel:Bei Restgasmengen bis rund 700 m³/h (bei 5 bar) reicht die DN 25. Wer regelmäßig größere Volumenströme abfackelt oder im Hochdruckbereich arbeitet, ist mit der DN 50 sicher unterwegs. Bei Misch-Einsätzen deckt die DN 50 das DN-25-Spektrum mit ab.
Wann braucht eine Gasfackel eine Flammenrückschlagsicherung?Das entscheidet sich daran, ob das Flammrohr nach oben offen ist. Bei der DN 50 ist es das immer: Es kann sich kein Gegendruck aufbauen, über den eine Flamme in die Leitung zurücklaufen könnte. Eine Flammenrückschlagsicherung ist deshalb konstruktiv nicht erforderlich – verbaut ist das Gasrücktrittventil IBEDA GRV50, in der 5-bar-Ausführung die Sicherheitsarmatur GRS50 nach DIN EN ISO 5175-2. Vor jedem Einsatz ist ohnehin zu prüfen, dass das Flammrohr frei ist. Einen Schalldämpfer gibt es für die DN 50 nicht. Bei der DN 25 liegt ein einschraubbarer Schalldämpfer im Koffer. Sobald er sitzt, ist das System nach oben nicht mehr offen – dann ist eine Flammenrückschlagsicherung zwingend. Ohne Schalldämpfer gilt dasselbe wie bei der DN 50.
Transport und TragenDer Trolley rollt. Muss er getragen werden, gehört das nach Herstellerangabe an die stirnseitigen Tragegriffe und auf zwei Personen — sonst wird das zumutbare Lastgewicht überschritten. Steht nur eine Person zur Verfügung, lassen sich Trolley und Steigrohr-Einheit getrennt tragen. Bei der DN 25 sind es 15 kg Gerät und 15 kg Trolley, bei der DN 50 38 kg und 27 kg.
Ausführungen und Artikelnummern
PREMIUM bedeutet bei beiden Baugrößen Edelstahl. PRO steht für die Venturidüse, PLUS für die Flammüberwachung. Nur bei der DN 25 gibt es zusätzlich ECO — dort ist die IBEDA-Sicherheitsarmatur aus Messing statt aus Edelstahl.
Alle DN-25-Ausführungen werden mit Trolley geliefert.
Gasfackel DN 25
Ausstattung
Artikelnummer
ECO
IBEDA-Sicherheitsarmatur aus Messing
960800-001
PREMIUM
Edelstahl, ohne Venturidüse
960800-002
PREMIUM PRO
Edelstahl, mit Venturidüse VENKRO 25
960800-003
PREMIUM PRO PLUS
Edelstahl, mit Venturidüse VENKRO 25 und Flammüberwachung
960800-004
Gasfackel DN 50
Ausstattung
5 barSicherheitsarmatur GRS50
16 barGasrücktrittventil GRV50
PREMIUM
Edelstahl, ohne Venturidüse
960850-004
960850-008
PREMIUM PLUS
Edelstahl, mit Flammüberwachung
960850-003
960850-007
PREMIUM PRO
Edelstahl, mit Venturidüse VENKRO 50
960850-002
960850-006
PREMIUM PRO PLUS
Edelstahl, mit Venturidüse VENKRO 50 und Flammüberwachung
960850-001
960850-005
Zubehör
Beschreibung
Artikelnummer
Entgasungsschlauch DN 19
GWPB 19 × 4,5 mm · Propan, Erdgas und Biogas · PN 20 · ISO 3821 · verschiedene Längen
960810
Entgasungsschlauch DN 50
50 × 8,5 mm · Propan, Erdgas und Biogas · verschiedene Längen
960860
Volumen-Messkoffer
bis 16 bar · Erd- und Biogas, Propan, Wasserstoff und andere Gase
960840
Systemkomponenten im Detail
Volumen-Messkoffer
Messprinzip
Kármánsche Wirbelstraße · dichteunabhängig
Messbereich
2,5–250 m³/h · bis 16 bar
Genauigkeit
± 1,5 % vom Messwert
Signal / Sensorik
4–20 mA · PT100 (3-L) · barometr. Sensor
Anbindung
WLAN-Hotspot · SCADA (LAN/WLAN) · PDF
Gehäuse
Trolley PP · IP 44 · 560×290×460 mm
Gewicht
ca. 42,5 kg
Mobile DruckreduzierstationNEU
Medium
Methan, Wasserstoff
Eingangsdruck
40–100 barg
Ausgangsdruck
10–25 barg
Durchfluss
Methan 1.800 · H₂ 4.800 Nm³/h
Anschluss / Kvs
DN 40 · Kvs 2,5 m³/h
Sicherheit
ATEX-Armaturen · Vorfilter 0,5 mm · Kippschutz
Ausführung
Edelstahl · 4 Lufträder · Krantransport-Ösen
Leistungsklassen
Was Ihr Leitungsdruck über die Gerätewahl entscheidet
Die entscheidende Frage ist nicht, welche Fackel die größere ist. Sie lautet: An welchen Leitungsdruck können Sie direkt anschließen — ohne vorher zu reduzieren?
Maximaler Anschlussdruck im Vergleich
Kleinfackel für Hausanschlüsse1 bar
Mobile Niederdruckfackel1 bar
Mobile Mitteldruckfackel2 bar
Gasfackel DN 255 bar
Gasfackel DN 5016 bar
0481216 bar
DN 50 mit Druckreduzierstation→100 barg
Skala 0 bis 16 bar. Die Druckreduzierstation reicht mit 100 barg weit darüber hinaus und ist deshalb offen dargestellt.
Leistungsklasse
Maximaler Druck
Direktanschluss bisohne Druckreduzierung
Kleinfackel für Hausanschlüsse
rund 1 bar
rund 1 bar
Mobile Niederdruckfackel
rund 1 bar
rund 1 bar
Mobile Mitteldruckfackel
rund 2 bar
rund 2 bar
Gasfackel DN 25
5 bar
5 bar
Gasfackel DN 50
16 bar
16 bar
Gasfackel DN 50mit Druckreduzierstation
100 barg
16 bar
Zu den Zahlen:Die Angaben zu den Marktklassen fassen öffentlich verfügbare Herstellerangaben zusammen und nennen bewusst keine einzelnen Wettbewerber. Durchsatzwerte verschiedener Hersteller beziehen sich teils auf Norm-, teils auf Betriebskubikmeter — ein direkter Zahlenvergleich ist dabei nur eingeschränkt möglich. Eindeutig vergleichbar ist der zulässige Druck.
Was das auf der Baustelle bedeutet
Sie stehen an einer Leitung mit 4 bar. Mit einer Fackel, die 1 oder 2 bar verträgt, brauchen Sie zusätzlich eine Druckreduzierung: ein weiteres Gerät, das transportiert, aufgebaut, angeschlossen und in die Gefährdungsbeurteilung aufgenommen werden muss. Mit der DN 50 schließen Sie direkt an.
Der Aufpreis für die 16-bar-Ausführung gegenüber der 5-bar-Ausführung beträgt 175 € — bei einem Gerätepreis ab 11.119 € netto sind das 1,6 %. Wer auch nur einmal im Jahr an einer Leitung über 5 bar arbeitet, hat ihn wieder drin.
Und wenn der Druck noch höher liegt?
Für Transportleitungen und Pipelines mit 40 bis 100 barg gibt es die mobile Druckreduzierstation: Sie bringt den Druck auf 10 bis 25 barg herunter, mit ATEX-zertifizierten Armaturen, für Methan und Wasserstoff. Damit deckt dieselbe DN 50 auch den Hochdruckbereich ab, statt dass ein zweites Fackelsystem nötig wird.
Sie wissen nicht sicher, welcher Druck bei Ihnen tatsächlich am Gerät anliegt? Genau dafür ist die Beratung da — Ruhedruck und Fließdruck sind zwei verschiedene Dinge.
Zubehör für Aufstellung, Anschluss und Sicherheitsabstand
Eine Gasfackel allein reicht für einen rechtskonformen Abfackelvorgang oft nicht. Der Volumen-Messkoffer ist oben als Systemkomponente aufgeführt — hier das ergänzende Zubehör, abgestimmt auf DN 25 und DN 50.
Diffusor-Verlängerung DN 50
Erhöht den Flammenaustritt um 1.800 mm für mehr Sicherheitsabstand. Edelstahl V2A, mit drei Ösen zum Abspannen. Nur ab 1 bar Leitungsdruck einsetzen.
Erdspieße, Anschluss-Adapter, Manometer und Transportkoffer gehören zum Gerät — alles aus Edelstahl 1.4301. Nicht enthalten: Entgasungsschlauch und Propangasflasche für die Zündflamme. Den passenden Schlauch liefern wir mit; für Wasserstoff verweisen wir auf die Firma Mordhorst.
inklusive
03Ihr Weg zum Gerät
Kaufen, mieten oder abfackeln lassen
Drei Wege, Ihr Restgas loszuwerden
Sie müssen nicht zwingend ein Gerät kaufen. Welcher Weg passt, hängt davon ab, wie oft Sie abfackeln und ob Sie eigenes Personal dafür haben.
Kaufen
Passt beiregelmäßigem Bedarf, mehreren Kolonnen, kurzfristiger Verfügbarkeit
Gasfackel mieten statt kaufen — wann sich das lohnt
Für ein einzelnes Bauvorhaben, eine Havarie oder einen Testeinsatz vor der Beschaffung müssen Sie kein Gerät kaufen. Beide Baugrößen sind mietbar — in Vollausstattung.
Merkmal
Miete
Kauf
Passt bei
Einzelprojekt, Havarie, Testeinsatz vor der Beschaffung
regelmäßigem Netzbetrieb, mehreren Kolonnen
Mindestdauer
1 Tag · Versand bis Rückgabe
—
Abrechnung
Tages-, Wochen- oder Monatssatz
einmalig
Kaution
im Regelfall keine
—
Anrechnung
nach Absprache auf einen späteren Kauf anrechenbar
—
Was Sie bei der Miete bekommen
Gasfackel DN 25 — einsatzbereit im Transportkoffer, mit Venturidüse VENKRO 25
Gasfackel DN 50 — einsatzbereit im Transportkoffer, mit Venturidüse VENKRO 50 und optischer Flammenüberwachung
Entgasungsschläuche — auf Wunsch, passend zur Baugröße
Volumen-Messkoffer — separat mietbar, wenn Sie die abgefackelte Menge dokumentieren müssen
Die Mietgeräte sind durchgängig in der Vollausstattung unterwegs — Sie mieten nicht die abgespeckte Variante.
Lieferung und Einweisung
Anlieferung per Spedition, Anlieferung durch uns oder Abholung in Leipzig — Sie entscheiden. Eine Einweisung am Gerät gibt es vor Ort gegen Aufpreis oder online per Teams oder Meet. Telefonisch geht es auch, ist aber der umständlichere Weg: Beim Abfackeln hilft es, wenn wir dasselbe Gerät vor Augen haben.
Havarie?Steht ein Mietgerät am Lager, können Sie es innerhalb einer Stunde in Leipzig abholen. Rufen Sie an, statt zu bestellen — am Telefon ist in zwei Minuten geklärt, was verfügbar ist.
Nennen Sie uns Zeitraum, Einsatz und Leitungsdruck. Tages-, Wochen- und Monatssätze nennen wir Ihnen auf Anfrage.
Abfackelservice
Wir fackeln für Sie ab — bundesweit
Sie müssen kein Gerät kaufen und keines mieten. Wenn Sie ein- oder zweimal im Jahr Restgas loswerden müssen, kommen wir mit der Fackel zu Ihnen und übernehmen den Abfackelvorgang.
Was wir schon abgefackelt haben
ErdgasbohrlöcherRohrleitungen vor der RevisionPropangastanks entleertWasserstoffbehälter an Tankstellen entleertBiogasanlagen entgast
Wie der Einsatz abläuft
Der Umfang richtet sich nach Ihrem Bedarf: nur Aufbau und Betrieb der Fackel, oder zusätzlich die Mengenerfassung mit dem Volumen-Messkoffer samt Protokoll für Ihre Dokumentation. Vor Ort ist der Inhaber selbst oder ein Kollege. Einsatzgebiet ist bundesweit; bei verfügbarem Gerät und Personal auch kurzfristig. Abrechnung nach Absprache — Umfang und Aufwand hängen vom Einsatz ab.
Was Sie bereitstellen
Wir arbeiten mit offener Flamme und entsprechender Wärmestrahlung. Damit der Einsatz funktioniert, brauchen wir von Ihnen:
Baufreiheit rings um den Aufstellort — die Fläche richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten, das klären wir vorab
Ölfreien Kompressor, wenn die Leitung mit der Venturidüse leergesaugt werden soll (8–16 bar, mind. 1,6 m³/min)
Einen Ansprechpartner vor Ort
Information der Feuerwehr, wo dies erforderlich ist
Die Propangasflasche für die Zündflamme bringen wir mit.
Welche Freigaben und Genehmigungen für Ihren Standort nötig sind, können nur Sie beurteilen — das hängt von Ihrer Anlage, Ihrem Betreiber und der örtlichen Behörde ab. Wir sagen Ihnen, was wir technisch brauchen; die betriebliche Freigabe liegt bei Ihnen.
VerstauenErst nach vollständiger Abkühlung. Erdspieße ziehen, Standfüße einklappen, in den Trolley.
Diese Übersicht ersetzt die Bedienungsanleitung nicht. Verbindlich sind die Bedienungsanleitung des Geräts und die Regeln für Arbeiten an gasführenden Anlagen, etwa die DGUV Information 203-090. Die Anleitung liegt jedem Gerät bei; vorab senden wir sie Ihnen auf Anfrage zu. Sie möchten den Vorgang lieber abgeben?Wir fackeln auch für Sie ab.
Wissen & Praxis
Ratgeber rund ums Abfackeln
Fragen, die am Telefon regelmäßig kommen — ausführlicher beantwortet, als es in eine FAQ passt.
Was Messgeräte blind macht, ohne dass es auffällt
Der Fackel macht Silikon nichts aus. Den Ex- und Methanwarnern, die beim selben Einsatz mitlaufen, sehr wohl — und man merkt es nicht.
Siloxandämpfe verbrennen am heißen Katalysator zu Siliziumdioxid und legen sich als glasartige Schicht auf die aktive Oberfläche. Der Sensor stirbt nicht, er wird nur taub. Genau das macht den Fall gefährlich: Ein Ausfall fällt auf, ein zu niedriger Wert nicht.
Sensortyp
Was passiert
Pellistor — Wärmetönung, Ex- und CH₄-Messung
Am kritischsten. SiO₂ legt sich auf die aktive Oberfläche, die Anzeige geht zu niedrig oder auf null. Irreversibel — der Sensor muss getauscht werden.
Zirkonoxid-O₂ — Restsauerstoff, 600–700 °C
Gleicher Mechanismus, weil ebenfalls heiß gearbeitet wird. SiO₂ setzt die poröse Elektrode zu: Drift und träges Ansprechen.
Elektrochemische Zelle — O₂, CO, H₂S
Weniger anfällig für echte Vergiftung. Aber ein Aerosolfilm auf Sinterfilter und Diffusionsmembran verlängert die Ansprechzeit und dämpft die Anzeige.
NDIR / Infrarot
Unempfindlich gegen Vergiftung. Ein Silikonfilm auf Fenster und Spiegel senkt aber die Transmission — meist durch Reinigung noch zu retten.
Schon Sprühnebel aus einigen Metern Entfernung oder Dämpfe aus frisch behandelten Teilen im gleichen Raum reichen.
Praktisch heißt das: Silikonspray gehört nicht in denselben Werkzeugkoffer und nicht in dieselbe Kabine wie das Messgerät. Gleiches gilt für silikonhaltige Dichtungsfette, Formtrennmittel, Lecksuchsprays und manche Handpflegemittel. Für Dichtungen und PE-Steckverbindungen silikonfreie Gleitmittel nehmen — Seifen- oder PTFE-Basis. Das ist ohnehin die bessere Wahl, weil Silikonreste später Benetzungsstörungen beim Beschichten und Probleme beim Schweißen machen.
Wie viel Restgas steckt in der Leitung?
Zwei Zahlen genügen für die Menge: Leitungsvolumen und Druck. Für die Dauer gibt es keine solche Formel.
Die Gasmenge im Normzustand ergibt sich aus dem geometrischen Volumen des Abschnitts und dem absoluten Druck:
Normvolumen ≈ Länge × Querschnitt × absoluter Druck
Der absolute Druck ist der Betriebsdruck plus rund 1 bar Luftdruck. Der Querschnitt ist π/4 × Durchmesser im Quadrat.
Abschnitt
geometrisch
im Normzustand
Verteilleitung DN 200, 500 m, 4 bar
15,7 m³
~79 m³
Transportleitung DN 500, 5 km, 16 bar
982 m³
~16.700 m³
Für die Dauer ist das bestenfalls eine grobe Orientierung. Die DN 50 setzt bei 5 bar Fließdruck rund 2.000 m³/h um — bei 5 bar. Fällt der Druck, sinkt der Durchfluss mit; gegen Ende kommt kaum noch etwas nach.
Danach fängt der zweite Teil erst an: Die Venturidüse arbeitet erst, wenn die Leitung drucklos ist. Wie lange es dauert, bis der Messwert unter der halben unteren Explosionsgrenze liegt, hängt am Zustand der Leitung — Inkrustierungen und Verschmutzungen geben noch lange Gas ab. Exakt vorhersagen kann das niemand.
Und die Rechnung gilt für den Abschnitt zwischen den Absperrarmaturen. Welcher das ist, weiß nur der Betreiber.
Erst umpumpen, dann abfackeln
Wir verkaufen Fackeln — und raten trotzdem davon ab, Gas zu verbrennen, das sich noch umpumpen lässt.
Gas ist Ware. Was in der Leitung steht, hat der Betreiber bezahlt; es verbrennen zu lassen kostet ihn dieses Geld ein zweites Mal. Vor einer Revision wird ein Abschnitt deshalb im Regelfall umgepumpt — in einen Nachbarabschnitt, in einen Speicher, zurück ins Netz.
Ganz leer wird die Leitung dadurch nicht. Was nach dem Umpumpen übrig bleibt, muss trotzdem heraus, bevor jemand die Leitung öffnet. Dort fängt das Abfackeln an — nicht bei der vollen Leitung.
Und es gibt Fälle, in denen sich nicht umpumpen lässt. Ob das so ist, entscheidet der Betreiber am Einzelfall. Von außen lässt sich das nicht beurteilen.
Abfackelnbaut den Überdruck ab. Solange Druck auf der Leitung steht, strömt das Gas von selbst.
Absaugenholt heraus, was ohne Druck nicht mehr von selbst kommt. Die Venturidüse erzeugt Unterdruck; abgesaugt wird, bis die gemessene Konzentration unter der halben unteren Explosionsgrenze liegt.
Ohne die zweite Stufe bleibt ein zündfähiges Gemisch im Abschnitt. Mit ihr ist er trennbar.
Wann darf überhaupt abgefackelt werden?
Artikel 15 verbietet routinemäßiges Abfackeln — und stellt das Umleiten davor.
Was das Gerät können muss, steht in Artikel 17 — das finden Sie weiter oben auf dieser Seite. Artikel 15 regelt etwas anderes: ob abgefackelt werden darf.
„Das Ausblasen ist außer unter den in diesem Artikel genannten Umständen verboten. Routinemäßiges Abfackeln ist verboten.“Artikel 15 Absatz 1
Erlaubt ist beides nur im Notfall, bei einer Betriebsstörung — oder wenn es unvermeidbar und unbedingt notwendig ist. Die Verordnung zählt dafür konkrete Situationen auf. Zwei davon betreffen den mobilen Fackeleinsatz unmittelbar:
Absatz 3 Buchstabe e— während Reparatur, Wartung, Testverfahren und Außerbetriebnahme, einschließlich Abblasen und Drucklosmachen.
Absatz 3 Buchstabe k— beim Abblasen oder Durchspülen einer Leitung zum Zweck der Reparatur, „jedoch nur, wenn das Gas nicht eingeschlossen oder in einen nicht betroffenen Teil der Leitung umgeleitet werden kann“.
Der Nachsatz in Buchstabe k ist genau die Regel aus dem Thema darüber — nur eben als Verordnungstext. Umleiten geht vor Abfackeln.
„Zusätzlich zu den Bedingungen gemäß den Absätzen 2 und 3 ist Abfackeln nur erlaubt, wenn eine Wiedereinspeisung, Nutzung vor Ort, Lagerung zur späteren Nutzung oder Weiterleitung des Methans an einen Markt aus anderen Gründen als wirtschaftlichen Erwägungen nicht durchführbar ist.“Artikel 15 Absatz 6
Entscheidend an diesem Satz sind die vier Worte „als wirtschaftlichen Erwägungen“: Dass Umleiten teurer wäre, ist als Begründung ausdrücklich nicht zugelassen.
Und Ausblasen statt Abfackeln?
Umgekehrt hat das Abfackeln Vorrang vor dem Ausblasen. Nach Absatz 4 darf nur ausgeblasen werden, wenn Abfackeln technisch nicht durchführbar ist — weil die Flamme nicht zündet oder nicht hält, weil es die Sicherheit gefährdet oder weil die Emissionsbilanz schlechter ausfiele. Diese Begründung ist der zuständigen Behörde nachzuweisen.
Meldepflichten nach Artikel 16
Vorgänge durch Notfall oder Betriebsstörung: unverzüglich melden, spätestens 48 Stunden nach Beginn.
Vorgänge von insgesamt 8 Stunden oder länger innerhalb von 24 Stunden: ebenso.
Kontrolliertes Abfackeln während einer Abschaltung: im Jahresbericht.
Welche Angaben dabei zu machen sind, listet Anhang III. Für die Menge brauchen Sie eine Messung — dafür gibt es den Volumen-Messkoffer.
Für wen das gilt
Die Verordnung gilt für den Energiesektor: Förderung und Verarbeitung von Öl und fossilem Gas, Bohrlöcher, Fernleitung und Verteilung von Erdgas, Untertagespeicher, LNG-Anlagen und Kohlebergwerke (Artikel 1 Absatz 2). Biogasanlagen und industrielle Endverbraucher fallen nicht darunter — dort gelten andere Regeln.
Diese Angaben geben den Verordnungstext wieder und sind keine Rechtsberatung.
Was vor dem Einsatz geklärt sein muss
Die meisten Verzögerungen vor Ort haben nichts mit der Technik zu tun.
Angaben zum Abschnitt
Betriebsdruck und Medium
Volumen oder Länge und Durchmesser
welche Absperrarmaturen den Abschnitt begrenzen
Ohne diese Angaben lassen sich weder Baugröße noch Sicherheitsarmatur festlegen.
Anforderungen an den Standort
eben und fest, nach oben komplett frei
Baufreiheit ringsum — wir arbeiten mit offener Flamme und entsprechender Wärmestrahlung
bei Einsatz der Venturidüse ein Baustellenkompressor für ölfreie Druckluft, mindestens 8 bar und 1,6 m³/min
Die Propangasflasche bringen wir mit, wenn wir den Einsatz übernehmen.
Was nur Sie entscheiden können
Ob die Feuerwehr informiert werden muss, ob Freigaben nötig sind, wie die Gefährdungsbeurteilung ausfällt — das hängt an Ihren örtlichen Gegebenheiten und internen Regeln. Die DGUV Information 203-090 ist dafür die Handlungshilfe. Wir beraten dazu, entscheiden können wir es nicht für Sie.
Gasfackeln, Abfackeln & EU-Methanverordnung — kurz erklärt
Was ist eine Gasfackel bzw. ein Abfackelgerät?
Eine Gasfackel (Abfackelgerät) verbrennt Restgas aus Leitungen oder Tanks kontrolliert außerhalb des Arbeitsbereichs. So werden Methan-Emissionen vermieden, bevor an einer Leitung gearbeitet oder sie neu in Betrieb genommen wird.
DN 25 oder DN 50 — welche Gasfackel brauche ich?
Die DN 25 fackelt bei 5 bar Fließdruck rund 700 m³/h ab und eignet sich für Verteilnetz und Hausanschlüsse. Die DN 50 schafft rund 2.000 m³/h; standardmäßig liefern wir sie in der 16-bar-Ausführung — bisher haben wir ausschließlich diese verkauft. Sie ist die Wahl für Transport- und Hochdruckleitungen sowie Pipelinebau. Bei Misch-Einsätzen deckt die DN 50 das DN-25-Spektrum mit ab. Wer an Leitungen über 5 bar arbeitet, spart mit der 16-bar-Ausführung die vorgeschaltete Druckreduzierung samt Aufbau.
Welche Gasarten lassen sich abfackeln?
Erdgas, Biogas, Propan, Stadtgas und Wasserstoff (H₂-ready). Beide Baugrößen sind multigas-fähig. Bei Wasserstoff ist die optische Flammenüberwachung besonders wichtig, weil die H₂-Flamme mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist — unabhängig von der Gasart verlangt Artikel 17 Absatz 4 der EU-Methanverordnung ohnehin einen Flammenwächter, wenn mit Dauerzündbrenner gearbeitet wird. Das DBI hat die DN 25 im Januar 2025 mit reinem Wasserstoff geprüft und einen vollständigen Ausbrand bis 0,4 bar und 360 m³/h bescheinigt.
Was schreibt die EU-Methanverordnung 2024/1787 zum Abfackeln vor?
Zweierlei. Erstens muss das Gerät selbst Artikel 17 erfüllen: mindestens 99 % Zerstörungs- und Abscheidegrad sowie ein Selbstzünder oder Dauerzündbrenner. Die Frist für alle Geräte lief am 5. Februar 2026 ab. Zweitens beschränkt Artikel 15 das Abfackeln überhaupt: Routinemäßiges Abfackeln ist verboten, ausdrücklich erlaubt bleibt es unter anderem bei Reparatur, Wartung und Außerbetriebnahme sowie beim Spülen während der Inbetriebnahme. Abgefackelte Mengen sind nach Artikel 16 zu melden.
Welche Vorschriften gelten für das mobile Abfackeln im Gasnetz?
Maßgeblich ist die EU-Methanverordnung 2024/1787 mit drei einschlägigen Artikeln: Artikel 15 beschränkt das Abfackeln überhaupt, Artikel 16 regelt die Meldepflicht, Artikel 17 stellt die Anforderungen an das Gerät. Dazu kommen die DVGW-Merkblätter G 404 (technische Reduzierung von Methan- und Wasserstoffemissionen) und G 424 (Leitfaden zur Verringerung der Methanemissionen) sowie die TA Luft. Unsere Gasfackeln sind vom DBI Freiberg nach EU-Methanverordnung, VDI 2105 (10/22) und TA-Luft (08/2021) geprüft; die Mengenerfassung übernimmt der Volumen-Messkoffer.
Wie wird die abgefackelte Gasmenge dokumentiert?
Der Volumen-Messkoffer misst dichteunabhängig nach dem Kármán-Prinzip im Bereich 2,5–250 m³/h bis 16 bar mit ± 1,5 % Genauigkeit und erstellt automatisch PDF-Protokolle — per WLAN oder SCADA abrufbar.
Sind die Gasfackeln zertifiziert?
Ja. Das DBI — Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg hat beide Baugrößen nach EU-Methanverordnung 2024/1787, VDI 2105 (10/22) und TA-Luft (08/2021) geprüft (Bericht Nr. 81-8108-2024). Beide tragen das DBI-Prüfzeichen. Die Sicherheitsarmaturen GRS25 und GRV50 (IBEDA) sind DVGW-zertifiziert. EN 1762:2018 · CE und ISO 3821 (EN 559) betreffen die Anschlussschläuche, nicht das Gerät selbst.
Bieten Sie Wartung, Service und Ersatzteile an?
Ja — Wartung, Service und Ersatzteile gibt es direkt bei uns. In unserer Werkstatt in Leipzig (Plautstraße 80, 04179 Leipzig) prüfen, warten und reparieren wir die Geräte selbst, ohne Umweg über den Hersteller, und halten gängige Ersatzteile vor. Dazu gehört auch die jährliche Prüfung der IBEDA-Sicherheitsarmaturen auf Dichtheit und Sicherheit gegen Gasrücktritt, die die Herstellerangaben verlangen — beim GRV50 nach TRBS 1201, Tabelle 2. Wir sind offizieller Vertriebs- und Servicepartner der KROHSE GmbH für Deutschland — die jährliche Wartung bei uns hält Garantie und Haftung aufrecht.
Wie schnell ist die Gasfackel einsatzbereit?
In rund zwei Minuten. Das nötige Werkzeug ist im Transportkoffer enthalten — ideal für wechselnde Einsatzorte.
Was kostet eine mobile Gasfackel?
Die Gasfackel DN 25 beginnt bei 5.499 € netto, die Gasfackel DN 50 bei 11.294 € netto — jeweils je nach Ausführung. Der Volumen-Messkoffer für die Mengendokumentation kostet 10.990 € netto. Alle Preise verstehen sich zzgl. 19 % USt. Die verbindlichen Preise aller Ausführungen finden Sie in unserem Shop.
Kann ich eine Gasfackel auch mieten?
Ja, beide Baugrößen. Die Mindestmietdauer beträgt einen Tag. Gerechnet wird ab dem Versand bis zu dem Tag, an dem das Gerät wieder bei uns eingeht — die Versandzeiten in beide Richtungen zählen also mit. Abgerechnet wird nach Tages-, Wochen- oder Monatssatz. Eine Kaution verlangen wir im Regelfall nicht, und nach Absprache rechnen wir die Mietkosten auf einen späteren Kauf an. Die Mietgeräte sind in Vollausstattung unterwegs: die DN 25 mit Venturidüse VENKRO 25, die DN 50 mit VENKRO 50 und zusätzlich optischer Flammenüberwachung.
Wie lange ist die Lieferzeit?
Das hängt von Ausführung und Stückzahl ab. Wir konfigurieren jedes Gerät nach Ihrem Einsatz — Ausführung, Druckstufe, Venturidüse, Flammüberwachung und passender Schlauch. Im Regelfall geht das zügig, unbegrenzte Lagerkapazitäten haben wir aber nicht: Bei größeren Stückzahlen oder besonderen Konfigurationen dauert es länger. Einen verbindlichen Termin nennen wir Ihnen mit dem Angebot. Mietgeräte sind kurzfristig verfügbar, sofern sie nicht anderweitig im Einsatz sind — rufen Sie in dem Fall an, statt zu bestellen.
Können Sie das Abfackeln auch für uns übernehmen?
Ja, bundesweit. Wir kommen mit der Fackel zu Ihnen und übernehmen den Abfackelvorgang — auf Wunsch einschließlich Mengenerfassung und Protokoll. Vor Ort ist der Inhaber selbst oder ein Kollege. Abgefackelt haben wir unter anderem Erdgasbohrlöcher, Rohrleitungen vor der Revision, Propangastanks, Wasserstoffbehälter an Tankstellen und Biogasanlagen.
Brauche ich eine Flammenüberwachung?
Artikel 17 Absatz 4 der EU-Methanverordnung verlangt: Werden Selbstzünder oder Dauerzündbrenner verwendet, müssen Betreiber Flammenwächter zur kontinuierlichen Überwachung der Haupt- oder Pilotflamme einsetzen. Unsere Geräte arbeiten mit Dauerzündbrenner. Die optische Flammenüberwachung übernimmt diese Aufgabe und ist in den Ausführungen PREMIUM PRO PLUS (DN 25) und PREMIUM-PRO+ (DN 50) enthalten. Wir empfehlen sie — besonders bei Wasserstoff, dessen Flamme kaum sichtbar ist. Ob sie für Ihren Einsatz erforderlich ist, beurteilen Sie oder Ihr Fachplaner.
Welchen Sicherheitsabstand muss ich einhalten?
Dazu machen wir bewusst keine Vorgabe — die Gefährdungsbeurteilung liegt beim Betreiber, und wir kennen Ihre Einsatzstelle nicht. Zwei Punkte sollten Sie einplanen: Bei niedrigen Drücken spielt der Wind eine große Rolle, die Flamme wandert seitlich. Bei hohen Drücken entsteht erhebliche Strahlungswärme nach oben und zur Seite. Die Diffusor-Verlängerung DN 50 hebt den Flammenaustritt um 1.800 mm an und senkt die Strahlungswärme am Boden spürbar. Schildern Sie uns Ihre Situation — wir sagen Ihnen, worauf wir in vergleichbaren Fällen geachtet haben.
Welche Druckluft brauche ich für die Venturidüse?
Einen ölfreien Baustellenkompressor mit 8–16 bar und mindestens 1,6 m³/min. Öleintrag ist unbedingt zu vermeiden. Am gegenüberliegenden Leitungsende muss eine Entlüftung geöffnet werden. Erlischt dabei die Primärflamme: Druckluft schließen, Gaskonzentration messen — erst unter 50 % UEG abschalten.
Warum nennen Sie keine Explosionsgruppen?
Weil sie für unsere Bauart nicht die passende Kennzeichnung sind. Die Sicherheitsarmaturen IBEDA GRS und GRV sind nach DIN EN ISO 5175-2 gebaut. Diese Norm klassifiziert nach Gasart und Betriebsdruck — deshalb finden Sie bei uns Angaben wie „bis 5 bar Methan“ statt „IIA/IIB/IIC“. Die Explosionsgruppen stammen aus den Normen für Bauteile mit integrierter Flammensperre. Welche Bauart für Ihren Einsatz die richtige ist, klären wir gern mit Ihnen.
Was ist im Lieferumfang enthalten — und was nicht?
Enthalten sind Erdspieße, Anschluss-Adapter, Manometer und der Transportkoffer — alles aus Edelstahl 1.4301. Nicht enthalten sind der Entgasungsschlauch und die Propangasflasche für die Zündflamme. Den passenden Schlauch liefern wir mit; für Wasserstoff führen wir keine Schläuche und verweisen auf die Firma Mordhorst. Alle Geräte werden ausschließlich mit Transportkoffer geliefert — auf dem Weg zur Baustelle hat so jedes Teil seinen Platz.
Müssen die Sicherheitsarmaturen regelmäßig geprüft werden?
Ja. Die IBEDA-Datenblätter verlangen, die Sicherheitseinrichtungen mindestens einmal jährlich durch eine geschulte und autorisierte Person auf Dichtheit und Sicherheit gegen Gasrücktritt zu prüfen — beim GRV50 ausdrücklich nach TRBS 1201, Tabelle 2. Öffnen darf man die Armaturen nicht; der Schmutzfilter darf gereinigt oder gewechselt werden. Diese Prüfung führen wir in unserer Werkstatt in Leipzig durch.
Wie erhalte ich ein Angebot für eine Gasfackel?
Über das Kontaktformular oder telefonisch unter 0176 10216596. Hilfreich sind vier Angaben: Einsatz, geschätzte Restgasmenge, Leitungsdruck und Gasart — im Formular können Sie sie direkt auswählen. Wir empfehlen das passende Gerät samt Messtechnik und Zubehör und antworten in der Regel innerhalb eines Werktages.
05Wer dahintersteht
Warum AB Industrie
Beratung, Wartung und Ersatzteile aus Leipzig
Viele liefern eine Fackel. Wir liefern den kompletten, nachweisbaren Abfackelvorgang — abgestimmte Technik aus einer Hand, mit Service und Ersatzteilen dahinter.
Komplettlösung aus einer Hand
Fackel, Volumen-Messkoffer, Druckreduzierstation und Zubehör — aufeinander abgestimmt statt einzelner Bauteile. Ein Ansprechpartner für den ganzen Vorgang.
Leer bis in den ppm-Bereich
Die Venturidüse saugt das Restgas aktiv aus der Leitung — weit unter 50 % UEG, bis in den ppm-Bereich. Ein separates Spülen mit Stickstoff kann dadurch entfallen.
Mieten oder kaufen
Für das einzelne Projekt mieten oder dauerhaft kaufen — Sie entscheiden flexibel nach Einsatzhäufigkeit. Auf Wunsch inklusive Einweisung und Lieferung.
Hochdruck & hoher Durchsatz
Bis 16 bar Eingangsdruck und rund 2.000 m³/h (DN 50) — mit Druckreduzierstation sogar Pipelinedrücke bis 100 bar. Deutlich mehr als marktübliche Niederdruck-Fackeln.
Service & Ersatzteile vor Ort
Wartung, Reparatur und gängige Ersatzteile direkt aus unserer Werkstatt in Leipzig — ohne Umweg über den Hersteller, schnell erreichbar und mit Einweisung auf Wunsch.
Nachweisfähige EU-Dokumentation
Der Volumen-Messkoffer protokolliert Volumenstrom und Menge automatisch als PDF — prüfsicher für Behörden, QM und Audit nach EU-Methanverordnung 2024/1787.
Jährliche Prüfung und Wartung — in Leipzig, nicht vor Ort
Die IBEDA-Sicherheitsarmaturen sind mindestens einmal jährlich auf Dichtheit und Sicherheit gegen Gasrücktritt zu prüfen — beim GRV50 nach TRBS 1201, Tabelle 2. Das geht nicht auf der Baustelle: Das Gerät wird dafür vollständig zerlegt. Prüf- und Testgeräte sowie die Spezialvorrichtung für Demontage und Montage stehen ausschließlich in unserer Werkstatt in der Plautstraße. Dutzende Geräte haben wir dort bereits gewartet und geprüft.
Was bei der Wartung passiert
Gerät und Transportkoffer werden gereinigt, die Brennerhalterung auf Schäden geprüft
Die Sicherheitsarmatur wird gelöst, der Korbfilter demontiert, Gewinde und Armatur gereinigt
Prüfung der IBEDA-Armatur auf Gasrücktrittfunktion nach TRBS 1201
Neuer Korbfilter (Edelstahl 1.4305, 100 µm) und neue Dichtungen werden eingesetzt
Klappfüße mit 10 Nm kontrolliert, Kugel der Hauptabsperrarmatur und Manometerkupplung geschmiert
O-Ringe an Entgasungsschläuchen und Adaptern werden getauscht, alle Gewindeanschlüsse kontrolliert
Manometer auf Genauigkeit geprüft — zulässige Abweichung höchstens 100 mbar vom Endwert
Piezobrenner, Propanschlauch und Druckregler kontrolliert, Entgasungsschläuche auf Risse, poröse Stellen und Knicke
Zum Schluss Serviceetikett auf dem Gerät
Dichtheitsprüfung mit Stickstoff
Prüfschritt
DN 25
DN 50
bis Hauptabsperrarmatur
8 bar
24 bar
komplettes Gerät
6 bar
17 bar
Die Prüfung wird protokolliert. Sie erhalten das Prüfprotokoll zur Wartung — für Ihre Akte, das QM und den Nachweis gegenüber der Behörde.
Und vor jedem Einsatz?Artikel 17 Absatz 3 der EU-Methanverordnung verlangt bei unregelmäßig genutzten Fackeln eine Inspektion vor jeder Verwendung. Wir weisen Ihr Team darin ein, worauf dabei zu achten ist.
Was Sie selbst erledigen — Wartungslevel L1
Der Hersteller unterscheidet zwei Stufen. L1 machen Sie selbst, direkt nach dem Einsatz. L2 ist die jährliche Wartung, die oben beschrieben ist — dafür wird das Gerät vollständig zerlegt.
Nach jedem Einsatz: Gerät abkühlen lassen und mit Ballistol reinigen — keine aggressiven Mittel, sie greifen Korrosionsschutz und Dichtungen an
Nach jedem Einsatz: O-Ringe der Entgasungsschläuche kontrollieren
Nach jedem Einsatz: Piezo-Brenner-Set auf Risse im Schlauch und Stoßschäden an Brenner und Druckminderer prüfen
Nach jedem Einsatz mit Venturidüse: Dichtung, Absperrarmaturen und Schlauch am Druckluftanschluss kontrollieren, Sicherheitsklauenkupplung mit Ballistol schmieren
Nach jedem dritten Einsatz: Manometer und Manometerkupplung auf saubere, unbeschädigte Anschlüsse prüfen und schmieren
Nach jedem dritten Einsatz oder früher: Vorfiltersieb entnehmen, mit Bremsenreiniger reinigen und ausblasen — oder tauschen
Nach feuchtem Einsatz: alles trocknen und in einem belüfteten Raum lagern
Entgasungs- und Propangasschlauch haben eine Verschleißdauer von acht Jahren. Temperatur, UV-Licht, Medienkontakt und starke mechanische Beanspruchung verkürzen sie — deshalb gehört die Sichtprüfung in die L1-Routine.
Silikon schadet nicht der Fackel, sondern den Messgeräten:Dem Gerät selbst macht Silikon nichts aus. Gefährdet sind die Ex- und Methanwarner, die beim selben Einsatz mitlaufen: Siloxandämpfe verbrennen am Pellistor zu Siliziumdioxid und legen sich als glasartige Schicht auf die aktive Oberfläche. Der Sensor stirbt nicht, er wird nur taub — das Gerät läuft weiter und zeigt zu niedrig oder gar nichts an. Schon Sprühnebel aus einigen Metern reicht. Deshalb gehört Silikonspray nicht in denselben Werkzeugkoffer und nicht in dieselbe Kabine wie das Messgerät.Mehr dazu im Ratgeber
Wichtig für Ihre Garantie:Die jährliche Wartung ist beim Hersteller als Level L2 eingestuft und darf nur von der KROHSE GmbH oder einem ihrer Servicepartner durchgeführt werden — sonst erlöschen Garantie- und Haftungsanspruch sofort. Wir sind offizieller Vertriebs- und Servicepartner der KROHSE GmbH für Deutschland; bei uns bleibt beides erhalten.Partnerübersicht bei KROHSE
Frank Abraham hat AB Industrie Service 2010 in Leipzig gegründet — nach Jahren, in denen er Rohrleitungsbauer vor Ort beraten hat, im Graben, mit dem Werkzeug in der Hand. Ins Sortiment kommt nur, womit wir selbst arbeiten würden. Bei Abfackeltechnik ist das KROHSE: Wir sind offizieller Vertriebs- und Servicepartner für Deutschland, beraten vor dem Kauf, liefern das passende Gerät samt Zubehör und warten es später in unserer eigenen Werkstatt.
2010In Leipzig gegründet
D · A · CHHauptmärkte — Lieferung in die gesamte EU
Eigene WerkstattWartung, Prüfung und Reparatur im Haus
Eigene Einsätze — durchgeführt mit unseren Geräten, teils im Auftrag, teils als Dienstleistung.
Wo sonst Restgas anfällt
Überall dort, wo Gas geführt oder gespeichert wird, kommt früher oder später die Frage: Wohin damit? Bei einer Revision, einer Reparatur, einer Umstellung oder einer Stilllegung. Diese Liste beschreibt Anwendungsfälle — nicht durchgeführte Einsätze.
Verteilnetz und HausanschlüsseStilllegung und Rückbau von Anschlüssen und Verteilleitungen · Sanierung und Umlegung · Marktraumumstellung von L- auf H-Gas, die noch bis 2030 läuft · Spülen bei der Inbetriebnahme neuer Netzabschnitte
Transport, Speicher, VerdichtungFernleitungen vor Molchung, Revision oder Umbau · Gasdruckregel- und Messanlagen · Untergrund- und Kavernenspeicher · Verdichterstationen
Förderung und BohrungenErdgasbohrungen und Fördertests · Bohrlöcher, die stillgelegt oder verfüllt werden — Artikel 18 der EU-Methanverordnung verpflichtet die Mitgliedstaaten, sie zu erfassen
Biogas, Klärgas, DeponiegasBiogasanlagen bei Wartung an Fermenter oder Gasspeicher · Kläranlagen, wenn Blockheizkraftwerk, Kessel oder die feste Notfackel ausfallen oder gewartet werden · Deponien mit Gasfassung
FlüssiggasPropantanks vor Entleerung, Stilllegung oder Umsetzung · Flaschenlager · Tankfahrzeuge vor Reparatur
WasserstoffH₂-Tankstellen · Elektrolyseure, Teststände und Versuchsanlagen · Umstellungs- und Beimischungsprojekte im Netz
Industrie und AnlagenbauRaffinerien und Chemieparks bei Anlagenrevision · industrielle Thermoprozessanlagen · Blockheizkraftwerke und Heizzentralen · gasbetriebene Produktionsanlagen vor Umbau
Rückbau und AußerbetriebnahmeCNG-Erdgastankstellen, die derzeit vielfach stillgelegt werden · komplette Anlagen vor Abriss · Netzabschnitte, die dauerhaft vom Netz gehen
Ihr Fall steht nicht dabei? Wahrscheinlich passt es trotzdem. Schildern Sie uns Restgasmenge, Leitungsdruck und Gasart — wir sagen Ihnen, ob und mit welcher Baugröße es geht.
06Sprechen wir
Persönliche Beratung
So kommen Sie in drei Schritten zum passenden Gerät
Klein genug, um zuzuhören. Groß genug, um zu liefern. Kein Katalog-Wälzen, kein Rätselraten: Sie schildern Einsatz, Restgasmenge, Druck und Gasart — wir empfehlen das passende Abfackelgerät samt Messtechnik und liefern es. Europaweit.
1
AnfragenEinsatz, Restgasmenge, Druck und Gasart — kurz per Formular oder E-Mail.
2
Empfehlung & AngebotWir empfehlen das passende Gerät samt Messtechnik und Zubehör — konkret, mit Preis.
3
GeliefertEuropaweit, auf Wunsch mit Einweisung vor Ort.